Unterhaltung – Michelle Williams als die amerikanische Kino-Venus Marilyn Monroe – Birgit Roschy
The Epoch Times - Deutschland

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My Week With Marilyn Michelle Williams als die amerikanische Kino-Venus Marilyn Monroe

Birgit Roschy

14.04.2012

Michelle Williams ist Marylin Monroe in "My Week with Marilyn". Foto: Adam Pretty/Getty Images
Michelle Williams ist Marylin Monroe in "My Week with Marilyn".

Foto: Adam Pretty/Getty Images

Berlin – Im Jahre 1956 begegnen sich mit Marilyn Monroe und Sir Laurence Olivier der größte Filmstar und der größte lebende Schauspieler ihrer Zeit, um in England die romantische Komödie "Der Prinz und die Tänzerin" drehen. Das Drama "My Week With Marilyn" erzählt, was während und außerhalb der aufreibenden Dreharbeiten geschah. Der Film basiert auf den Tagebuchnotizen eines jungen Produktionsassistenten, der sich um die ebenso reizende wie anstrengende Diva Marilyn Monroe kümmerte – und der Filmgöttin, wie alle Männer, verfiel.

Erst in den Neunzigern, vier Jahrzehnte nach den Ereignissen, veröffentlichte Colin Clark seine Memoiren über seine Zeit mit MM. Die Verfilmung verschweigt diskret, wie weit seine Romanze mit der begehrtesten Frau der Welt ging. Tatsache ist, dass der damals 23-Jährige während der stressigen Dreharbeiten ein paar Tage lang mit der Monroe ausbüxte. Doch der Film schildert nicht nur die privaten Auszeiten, sondern auch den Zoff der Schauspielerin mit dem britischen Bühnenstar Laurence Olivier, dem Regisseur und männlichen Hauptdarsteller von "Der Prinz und die Tänzerin".

Allein mit der Filmgöttin

In seinem recht konventionellen Kinodebüt will TV-Regisseur Simon Curtis Streiflichter auf die Zerrissenheit der Diva Marilyn Monroe werfen, auf ihre Sucht nach Bewunderung, ihre Zweifel an ihrem Talent, und ihr Leiden an ihrem Image als Sexsymbol. Bei der Besetzung dieser ikonischen Rolle der Kino-Diva Marilyn Monroe entpuppt sich die Wahl von Michelle Williams als Glücksgriff. Die Süße und der kindliche Egoismus, die Allüren und die Zerbrechlichkeit, die unwiderstehliche Mischung aus Sex und Unschuld: Michelle Williams bringt die Widersprüche der Marilyn Monroe, die wohl ihr Charisma ausmachten, spannend zur Geltung.

 

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