Aktuelle Nachrichten – International
27.06.2006
Istanbul - Eine Gruppierung militanter Kurden hat sich zu einer Explosion im türkischen Ferienort Antalya bekannt, bei der am Sonntag drei ausländische Touristen und ein Türke ums Leben kamen. Die Explosion gehe auf ihr Konto, erklärten die Freiheitsfalken Kurdistans am Dienstag in einem Anruf bei der prokurdischen Nachrichtenagentur Firat. Die Gruppierung habe Touristen davor gewarnt, in die Türkei zu fahren, erklärte Firat.
Die türkischen Behörden wiesen die Darstellung der Freiheitsfalken zurück. Tatsächlich sei in einem Restaurant ein Gasbehälter explodiert, erklärte eine Sprecherin des Gouverneurs in Antalya.
Die Freiheitsfalken Kurdistans haben sich bereits zu mehreren Sabotageakten, Bränden und Explosionen bekannt. Die Behörden wiesen diese Angaben jeweils entweder zurück oder konnten sie nicht bestätigen. Auch den Großbrand im Frachtbereich des Istanbuler Flughafens im Mai will die Gruppierung ausgelöst haben. Die Behörden nannten dafür bislang keine Ursache.
(AP)
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