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Neue Wohnform Minister Bahr will Pflege-Wohngemeinschaften fördern

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07.02.2012

Die Pflege-Wohngemeinschaften könnte eine Alternative zwischen der Pflege zu Hause und dem Altenheim sein. Foto: Winfried Rothermel/AP Photo
Die Pflege-Wohngemeinschaften könnte eine Alternative zwischen der Pflege zu Hause und dem Altenheim sein.

Foto: Winfried Rothermel/AP Photo

Berlin – Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell besser fördern. Jeder Bewohner dieser Wohngemeinschaften solle eine monatliche Pauschale von 200 Euro zur Beschäftigung einer Pflegekraft erhalten, bestätigte das Gesundheitsministerium am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Zudem bekommt jeder Pflegebedürftige bei Gründung von  Wohngemeinschaften eine einmalige Zahlung in Höhe von 2.500 Euro.
Bahr sagte der "Bild"-Zeitung, dass "neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr Betreuung brauchen, gefragt" seien. Die Pflege-Wohngemeinschaften könnte eine Alternative zwischen der Pflege zu Hause und dem Altenheim sein.

Bis zu 20.000 Euro für neue Pflege-Wohngemeinschaften
Schon jetzt gibt es nach den Angaben des Ministeriums einen Zuschuss für "Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen" in Höhe von bis zu 2.557 Euro pro Person. Eine vierköpfige Pflege-Wohngemeinschaft könnte bei ihrer Gründung also bis zu 20.000 Euro erhalten. Das Programm soll aus Beitragsgeldern finanziert werden.

Auch die Pflege-Sach- und Geldleistungen sollen angehoben werden, wie Bahr bereits Anfang Januar bekannt gab. Statt 450 Euro bekommen Pflegebedürftige in Stufe 1 künftig 665 Euro an Pflegesachleistungen und 1.250 Euro statt 1.100 Euro in Stufe 2. (dapd)

 

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