Mississippi-Delta (apn) Die Vorboten der Katastrophe sind schon in Sicht: Erste Schlieren der leckenden Ölbohrung im Golf von Mexiko haben die Küste von Louisiana erreicht, das Mississippi-Delta mit seiner vielfältigen Tierwelt.
Öl verklebt nicht nur das Gefieder der Seevögel. Längerer Hautkontakt kann auch Verätzungen verursachen, wie Experten warnen. Schlucken die Tiere beim Fressen das Öl, dann drohen Blutungen, Anämie und andere Gesundheitsschäden.
Die Naturschutzbehörden konzentrieren sich zunächst auf die Schutzgebiete auf einer Reihe vorgelagerter Inseln. In den am stärksten gefährdeten Revieren leben 34.000 Vögel: Möwen und Pelikane, Rosalöffler, Watvögel, Seeschwalben, Silberreiher und Graureiher. Auch Nerze und Fischotter sind im Mississippi-Delta zuhause. (AP)
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