Aktuelle Nachrichten Welt - News und Hintergründe – Mississippi droht über die Ufer zu treten – Allen G. Breed
The Epoch Times - Deutschland

Aktuelle Nachrichten – International

Überschwemmung Mississippi droht über die Ufer zu treten

Allen G. Breed

17.06.2008

Stephen Heckenberg, of Sperry, Iowa, stomps a sandbag into place on a sandbag wall reinforcing a levy holding the Mississippi River from Iowa cornfields near Kingston, Iowa, Monday, June 16, 2008. (AP Photo/Sue Ogrocki)
Stephen Heckenberg, of Sperry, Iowa, stomps a sandbag into place on a sandbag wall reinforcing a levy holding the Mississippi River from Iowa cornfields near Kingston, Iowa, Monday, June 16, 2008. (AP Photo/Sue Ogrocki)

Iowa City/USA – In den Hochwassergebieten im Süden des US-Staats Iowa haben sich die Menschen auf weitere Wassermassen vorbereitet. Nach Schätzung der Behörden könnten 27 Deiche entlang des Mississippi überspült werden, wenn die Wettervorhersage eintrifft und die Bemühungen zur Erhöhung der Deiche scheitern sollten. Im Rest des Staates entspannte sich die Lage leicht. Während die Pegel zurückgingen, wurden allerdings Sorgen vor einer Verschmutzung des Wassers mit Pestiziden und Dünger laut.

Die Schnellstraße Interstate 80 konnte nach Tagen wieder geöffnet werden. Auf dem Campus der Universität von Iowa begannen die Mitarbeiter, die Schäden durch das Wasser zu begutachten. In Des Moines, wo nach einem Dammbruch am Samstag ein ganzes Stadtviertel unter Wasser gestanden hatte, kehrten die ersten Bewohner in ihre Häuser zurück. In Iowa City wurden rund 400 Häuser beschädigt. Die Dämme des Iowa River hielten jedoch, die Wasserstände gingen zurück.

Das Rote Kreuz berichtete unterdessen, dass sein Katastrophenhilfsfonds völlig aufgebraucht ist und man sich Geld leihen müsse, um den Flutopfern zu helfen. Der Mississippi sollte seinen Scheitelpunkt nicht vor (dem morgigen) Mittwoch erreichen. Fieberhaft wurden entlang des Flusses Hunderttausende Sandsäcke gefüllt.

Pestizide und Dünger im Wasser

Im ebenfalls stark betroffenen Cedar Rapids stoppten die Behörden am Montag die Rückkehr der Bewohner in ihre Häuser. Ein Sprecher der Stadt erklärte, beschädigte Gasleitungen und Statikprobleme machten eine Rückkehr zu gefährlich. In das Flusswasser mischten sich außerdem Pestizide und Düngemittel von den zahlreichen Ackerflächen des Staates. Der Umweltdirektor im Gesundheitsamt, Ken Sharp, räumte ein, dass das Wasser krank machen könne. Die Masse des Wassers verdünne jedoch möglicherweise gesundheitsgefährdende Stoffe. (AP)

 

Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.

Folgen Sie uns auf Facebook , Twitter und Google+.

Schlagworte

 
Anzeige
Anzeige