Aktuelle Nachrichten – Deutschland
11.03.2009
München – Ein ehemaliger Mitschüler hat den Amokläufer Tim K. als Außenseiter und Computerspiel-Fan beschrieben. „Er war eher ein Zurückhaltender, er hat wenig Freunde gehabt“, sagte Mario H., der mit Tim K. 2007 in der Abschlussklasse an der Albertville-Realschule war, dem Radiosender Antenne Bayern. „Er hat immer mit Geld um sich geworfen, um Freunde zu bekommen.“
Schon als Achtjähriger habe Tim K. Ego-Shooter- und andere Computerspiele gespielt, die erst ab 16 Jahren zugelassen seien. „Er hat schon ziemlich früh mit diesen kleinen Spielpistolen, Soft-Air-Waffen nennt man die wohl, rumgeschossen und hat von denen recht viele zu Hause gehabt“, sagte der Klassenkamerad. „Ich hatte jedesmal das Gefühl, dass er von seinen Eltern alles erlaubt bekommt.“ (AP)