Aktuelle Nachrichten – China - Gesellschaft
25.02.2013
Foto: Lintao Zhang/Getty Images
Es gibt allerlei Fälschungen aus China, der neuste Exportschlager, die falschen Bettelmönche, sorgt bisher vor allem in Kanada für Empörung. Die chinesischsprachige Epoch Times, Dajiyuan, zitierte eine Meldung von Radio Free Asia (RFA), dass vor kurzem in mehreren Städte in Kanada falsche Bettelmönche erschienen seien, die Menschen zu einer Spende zwingen wollten. Vermutlich kommen diese falschen Mönche aus dem Norden von China und sie sind hauptsächlich in Orten mit vielen Chinesen aufgetaucht.
In Vancouver sollen zwei Männer in Mönchsroben einer Frau eine Buddha-Statue in die Hand gedrückt und dann Geld gefordert haben. Als diese Frau meinte, dass sie kein Geld dabei habe, soll einer der Männer sie geschubst und gefragt haben, ob sie wirklich kein Geld habe. Als ein Passant vorbeigekommen sei, habe sich diese Frau erst von den zwei Männern befreien können.
Andere Einwohner haben berichtet, dass sie ähnliche Männer getroffen haben, die als Mönch gekleidet waren. Wenn sie nicht spenden wollten, seien sie bedroht worden, dass sie Unglück erfahren würden. Ein Anhänger des Buddhismus habe erklärt, dass diese Männer im Namen des Buddhismus Menschen betrügen und dass solcher Betrug in China häufig sei.
Laut Dajiyuan hat die Polizei in Kanada erklärt, dass diese Männer als Bettler betrachtet werden können, was an sich nicht illegal sei. Wenn sich die Einwohner von ihnen bedroht fühlen, können sie die Polizei informieren. (yh)
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