Foto: dapd/Sascha Schuermann
Tübingen – Am Steuer seines Autos ist ein 63-Jähriger am 5. März dieses Jahres in Tübingen erschossen worden. Wegen heimtückischen Mordes hat nun die Staatsanwaltschaft die 49-jährige Ehefrau angeklagt, wie sie am Freitag mitteilte. Die Frau hatte kurz nach der Festnahme gestanden, die Schüsse abgegeben zu haben. Das Paar stand kurz vor dem Scheidungstermin.
Am 5. März hatte die Frau ihren Ehemann besucht, um Formalitäten zu besprechen. Nach einem lautstarken Streit fuhr er sie gegen 19.00 Uhr nach Hause. Im Auto zückte sie plötzlich eine Pistole. Dem Mann gelang es nach dem dritten Schuss noch, sich aus der Tür des fahrenden Wagens zu stürzen. Doch nachdem das Auto vor einer Mauer zum Stehen kam, traf ihn ein tödlicher Schuss in die Schläfe. Das Landgericht Tübingen muss nun über die Zulassung der Anklage und die Terminierung entscheiden.
dapd
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