Psyche – Nach Herz-OP brauchen Kinder auch seelische Unterstützung – DAPD
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Herz-OP-Folgen nicht vollständig auskurierbar Nach Herz-OP brauchen Kinder auch seelische Unterstützung

DAPD

09.03.2009

Frankfurt/Main – Kinder mit angeborenen Herzfehlern haben auch nach erfolgreicher Operation häufig psychische Probleme. Selbst wenn sie schulisch unauffällig sind, leiden sie doppelt so häufig wie Gleichaltrige an Ängsten, Depressionen und anderen seelischen Störungen. „Neben einer körperlichen Betreuung ist daher bei betroffenen Kindern auch die Beachtung psychischer Aspekte wichtig“, betont der Kardiologe Hermann Josef Kahl vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Etwa jedes 100. Neugeborene hat nach Angaben des Verbandes einen angeborenen Herzfehler. In Deutschland leben derzeit rund 200.000 Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler. Dank der verbesserten Diagnostik und Weiterentwicklung operativer Möglichkeiten und einer verbesserten postoperativen Versorgung erreichten inzwischen etwa 90 Prozent der Kinder mit Herzfehlern das Erwachsenenalter, sagt Kahl. Vor etwa 25 Jahren seien dagegen noch 85 Prozent der Betroffenen bis zum 18. Lebensjahr gestorben.

http://www.kinderaerzte-im-netz.de (AP)

 

 

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