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Neue ICE-Verbindung zwischen München und Wien eröffnet

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09.12.2006

Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, posiert vor einem ICE 3. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 10. Dezember 2006, beginnt zwischen München und Wien das ICE-Zeitalter mit einer täglichen Frühverbindung von Österreich Richtung Bayern und einem Abendzug in die Gegenrichtung. (AP Photo/Christof Stache)
Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, posiert vor einem ICE 3. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 10. Dezember 2006, beginnt zwischen München und Wien das ICE-Zeitalter mit einer täglichen Frühverbindung von Österreich Richtung Bayern und einem Abendzug in die Gegenrichtung. (AP Photo/Christof Stache)

München- Pünktlich zum Fahrplanwechsel haben die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) die ICE-Verbindung zwischen München und Wien eröffnet. „Ich glaube schon, dass hier wieder eine Weiche gestellt wird zum Besseren – Schritt für Schritt“ sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn bei der Streckenfreigabe am Samstag in München. Ab sofort wird es täglich eine Frühverbindung von Österreich Richtung Bayern und einen Abendzug in Gegenrichtung geben. Die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten verkürzt sich damit auf rund vier Stunden.

Eingeweiht wurde die neue ICE-Strecke mit einer symbolischen Sonderfahrt. Mehdorn fuhr mit einem ICE aus München, ÖBB-Vorsitzender Martin Huber mit einem Zug aus Wien nach Salzburg. Dort wurden die Züge aneinander gekoppelt und gemeinsam mit dem Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden auf den Namen „Salzburg“ getauft.

„Deutschland ist im Personenverkehr unser bedeutendster Auslandsmarkt“, erklärte ÖBB-Chef Martin Huber. „Mit dem ICE von Wien über Linz und Salzburg nach München steigern wir die Attraktivität der Schiene – für Geschäftsreisende und Urlauber“, sagte der Vorstandsdirektor der ÖBB, Stefan Wehinger.

„Bayern ist ein Bahnland und für uns von der Bahn ein ganz wichtiger Verbündeter in der Entwicklung zu Modernität, zu besserem Service“, sagte Mehdorn. Ab (dem morgigen) Sonntag gebe es deshalb im gesamten bayerischen Streckennetz viele Neuerungen. Im Stundentakt werden die Züge zwischen Berlin und München fahren, und die Strecke München-Ingolstadt-Nürnberg, auf welcher der ICE-Betrieb bislang nur vorläufig war, wird richtig in den Fahrplan integriert. „Ab morgen fährt Deutschlands schnellster Nahverkehrszug mit einem Tempo von 200 Stundenkilometern zwischen der bayerischen Hauptstadt und der Frankenmetropole“, sagte Mehdorn.

Für Dezember 2007 plant die Bahn eine weitere ICE-Strecke. Sie soll die Fahrgäste im Zweistundentakt von Frankfurt am Main über Passau nach Wien bringen.

(AP)

 

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