Aktuelle Nachrichten – Technik
29.12.2008
Köln – Neue High-Tech-Satelliten werden in den nächsten Jahren die Wettervorhersage und die Beobachtung des Klimawandels verbessern. Der Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner, sagte in einem Interview der Nachrichtenagentur AP, die dritte Meteosat-Generation „ermöglicht einen anderen Blick auf die Erde“. Sie erlaube es vor allem, für einen längeren Zeitraum als bislang möglich verlässliche Wetterprognosen zu treffen.
Die vier Satelliten sollen von 2015 bis 2020 in ihre geostationäre Umlaufbahn gebracht werden. „Bislang rotierten die Wettersatelliten mit relativ hoher Geschwindigkeit, um sich auf ihrer Bahn zu stabilisieren“, erläuterte Wörner: „Deshalb konnten sie immer nur kurz auf die Erde schauen.“ Bei den neuen Wettersatelliten komme eine neue Technik zum Einsatz. „Das wird die Qualität verbessern.“
So sollen durch die Beobachtung von Blitzen Unwetter und andere Extremwetterlagen schneller erkannt werden. Die Verteilung von Temperatur, Feuchtigkeit und Winden wird dreidimensional erfasst. Deutschland beteiligt sich mit 34 Prozent oder 292 Millionen Euro an der Entwicklung der Satelliten und ist damit neben Frankreich der größte Partner. (AP)
Seit 2003 zwei Billionen Tonnen Landeis geschmolzen
(16.12.2008)
Schweizer Weltraumpolitik wird revidiert
(15.10.2008)
WWF mahnt wegen Eisschmelze zu mehr Klimaschutz
(15.09.2008)
Erfolgreicher Start der „Urknall-Maschine“
(10.09.2008)