Ökologie – Neue Zuchtstrategie gegen Bienensterben – Cassie Ryan / The Epoch Times
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Bienensterben eindämmen Neue Zuchtstrategie gegen Bienensterben

Cassie Ryan / The Epoch Times

26.05.2012

Ein bienenfreundlicher Garten kann das Bienensterben reduzieren.   Foto: Christiane Heuser / Pixelio.de
Ein bienenfreundlicher Garten kann das Bienensterben reduzieren.

Foto: Christiane Heuser / Pixelio

Wissenschaftler haben entdeckt, dass Bienen-Kolonien, bei denen sich die Königin mit mehreren Drohnen paart, von vielfältigeren und vorteilhafteren Bakterien besiedelt sind als die von Königinnen mit nur einem Partner.

Auf wen die Wahl der Bienen-Königin fällt, könnte einen Einfluss auf die Darmflora der Arbeiterbienen und dadurch auf die allgemeine Gesundheitslage der Kolonie haben, war im Online-Portal PLoS ONE zu lesen.

Genetisch vielfältige Bienenstöcke enstehen wenn eine Bienen-Königin mehrere Partner hat. Diese Bienenstöcke sind für ihre Gesundheit und eine größere Produktivität bekannt, was anhand der Fütterungsrate durch die Arbeiter-Bienen und die Häufigkeit der Kommunikation zur Futtersuche durch den Schwänzeltanz gemessen werden kann.

Allerdings wurde festgestellt, dass die unter den Bedingungen der kommerziellen Bienenhaltung zur Züchtung spezieller Eigenschaften entstandenen Kolonien weniger vielfältig sind. Bienen bestäuben weltweit mehr als 400 verschiedene Feldfrüchte; derzeit sterben aber in großem Rahmen ganze Völker aus. Die Gründe dafür sind unbekannt, aber schlechte Ernährung könnte dabei eine Rolle spielen.

Ein Forscherteam aus den USA benutzte eine Technik, die 16S rRNA Pyro-Sequenzierung, eine Methode, mit der Erbmaterial analysiert werden kann, genannt wird, um die Bakterien in der Nahrung, auf den Körpern und im Darm von Honigbienen zu untersuchen. Eine bestimmte Art symbiontische Bakterien hilft zum Beispiel Arbeiter-Bienen, die Pollen in nahrhaftes „Bienen-Brot“ umzuwandeln, das die meisten essentiellen Nährstoffe, die von Bienen benötigt werden, enthält und für lange Zeit im Bienenstock gespeichert werden kann.

Die Wissenschaftler verglichen die Bienen-Gesellschaften anhand von zwei Anlagen mit Bienenstöcken. Zum einen genetisch unterschiedliche Populationen von Königinnen, die sich mit 15 Partnern gepaart hatten und andererseits genetisch gleiche Populationen von Königinnen, die sich mit nur einer Drohne  gepaart hatten.

 

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