Aktuelle Nachrichten – Menschen
23.10.2012
Foto: CDC/Pete Seidel
Berlin – Nach Infektionen mit Serratien in der Berliner Charité hat sich auch im Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) ein Baby mit den Darmbakterien infiziert. Der Säugling habe inzwischen erfolgreich behandelt werden können, sagte DHZB-Sprecherin Barbara Nickolaus am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des RBB. Nickolaus kündigte an, dass Details auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Berliner Charité um 13.00 Uhr genannt werden.
Felix Berger, Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie am Herzzentrum, sagte in der Sendung "RBB Praxis", dass der Junge im gleichen Zeitraum behandelt wurde, wie das an Serratien-Bakterien verstorbene Neugeborene. Bei der Behandlung beider Kinder könne es zu einer Übertragung der Keime gekommen sein.
Am vergangenen Samstag war bekannt geworden, dass Mitte Oktober ein Neugeborenes an den Folgen einer Infektion mit Serratienkeimen gestorben ist. Das Kind war nach einer Behandlung am Campus Virchow-Klinikum der Charité im Deutschen Herzzentrum in Berlin operiert worden.
dapd
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