Foto: Ap/Frank Franklin, II, File
New York – Zur Feier des 125. Geburtstags der New Yorker Freiheitsstatue haben zu ihren Füßen 125 Einwanderer aus 46 Ländern die US-Staatsbürgerschaft erhalten. Die Freiheitsstatue war ein Geschenk Frankreichs. Der damalige US-Präsident Glover Cleveland weihte sie am 28. Oktober 1886 ein. Seitdem kam zahllose Einwanderer auf ihrem Weg nach New York und in die USA an "Lady Liberty" vorbei.
Die Einbürgerungszeremonie war der Auftakt für die Jubiläumsfeierlichkeiten, an denen auch US-Innenminister Ken Salazar teilnahm. "Wir sind eine Nation verschiedener Menschen", sagte Salazar. "Und diese Verschiedenheit stärkt unsere Nation." Wenn irgendjemand auf der Welt Freiheit suche und sein Schicksal selbst in die Hand nehmen wolle, dann komme er in die Vereinigten Staaten, erklärte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg.
Silvia Hodges, die 1999 aus Deutschland in die USA kam, sagte, die Zeremonie habe ihr das Gefühl gegeben, dass sie hier hingehöre. "Und ich will wählen", sagte sie. Dem stimmte auch Paul Currie zu, der vor acht Jahren aus Südafrika in die USA kam. "Wenn du an einem Ort lebst, dann solltest du auch in der Politik mitreden können. Sonst bist du ein Außenseiter."
Zum Jahrestag wurden in die Fackel der Freiheitsstatue Kameras eingebaut, durch die Internetnutzer in aller Welt einen Blick auf den New Yorker Hafen oder die Besucher der Statue werfen können. Außerdem gab es an diesem Festtag eine Schiffsparade und zum Abschluss ein zwölfminütiges Feuerwerk zu patriotischer Musik. (dapd)
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