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Niedrige Testosteronwerte erhöhen Risiko für Depression

DAPD

15.03.2008

Chicago – Niedrige Testosteronwerte erhöhen bei alten Männern die Neigung zu einer Depression. Eine australische Studie kommt zu dem Schuss, dass Senioren mit niedrigen Blutkonzentrationen des männlichen Sexualhormons deutlich eher niedergeschlagen sind.

Die Analyse von etwa 4.000 Männern zwischen 71 und 89 Jahren ergab, dass insgesamt rund fünf Prozent der Senioren dieser Altersgruppe an einer Depression leiden. Männer mit sehr niedrigem Testosteronspiegel haben eine drei Mal höhere Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung als jene mit hohen Werten. Die Forscher der Universität von Westaustralien in Perth vermuten in der Zeitschrift „Archives of General Psychiatry“, dass das Hormon den Stoffwechsel im Gehirn beeinflusst. Möglicherweise könne eine Testosterontherapie diesen Senioren helfen.

(Quelle: „Archives of General Psychiatry“, Vol. 65, S. 283-289) (AP)

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