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Zelaya rudert zurück OAS droht Honduras mit Sanktionen

DAPD

01.07.2009

Der honduranische Kongressführer Roberto Micheletti, der den amtierenden Präsidenten im Schlafanzug ins Exil nach Costa Rica schickte. (AP Photo/Esteban Felix)
Der honduranische Kongressführer Roberto Micheletti, der den amtierenden Präsidenten im Schlafanzug ins Exil nach Costa Rica schickte. (AP Photo/Esteban Felix)
Präsident Manuel Zelaya (Mitte) hat den Versuch, mittels Referendums die Verfassung des Landes zu ändern und sich für eine zweite Amtsperiode wählen zu lassen, aufgegeben. Auf die Frage, ob er nie mehr Präsident sein werde, antwortete er: "Nein, niemals." Er werde die Politik aufgeben. "Ich kehre ins Privatleben zurück, zu einem Leben mit meiner Familie"  fügte der in der Holzindustrie tätige Großunternehmer hinzu. (AP Photo/Fernando Antonio)
Präsident Manuel Zelaya (Mitte) hat den Versuch, mittels Referendums die Verfassung des Landes zu ändern und sich für eine zweite Amtsperiode wählen zu lassen, aufgegeben. Auf die Frage, ob er nie mehr Präsident sein werde, antwortete er: "Nein, niemals." Er werde die Politik aufgeben. "Ich kehre ins Privatleben zurück, zu einem Leben mit meiner Familie" fügte der in der Holzindustrie tätige Großunternehmer hinzu. (AP Photo/Fernando Antonio)

Washington – Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat Honduras mit Sanktionen gedroht, wenn der gestürzte und ins Exil getriebene Präsident Manuel Zelaya nicht wieder in sein Amt eingesetzt wird. Zelaya kam am Dienstagabend in Washington mit dem OAS-Gesandten und argentinischen Außenminister Jorge Taiana zusammen, der von einer gefährlichen Lage sprach. Wenn diplomatische Mittel keinen Erfolg hätten, müsse darüber nachgedacht werden, ob Honduras' Mitgliedschaft in der OAS und seine damit verbundenen Rechten und Pflichten ausgesetzt werden müssten.

Den Wunsch des neuen honduranischen Präsidenten Roberto Micheletti, eine Delegation zur OAS-Sitzung zu schicken, wies die Organisation zurück. Zelaya hatte angekündigt, dass er mit OAS-Generalsekretär Jose Miguel Insulza am Donnerstag nach Honduras zurückkehren will. Micheletti drohte ihm danach mit der Festnahme.

Der gestürzte Präsident Manuel Zelaya kommt seinen Gegnern indes in einem zentralen Punkt entgegen:  Er wolle zwar die bis zum 27. Januar laufende Amtszeit beenden, werde sich dann aber nicht mehr zur Wiederwahl stellen, sagte er am Dienstag in New York nach einer Rede vor der UN-Vollversammlung. (AP)

 

 

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