Aktuelle Nachrichten – International
11.03.2009
Washington – US-Präsident Barack Obama hat den Vereinten Nationen eine enge Zusammenarbeit zugesichert, um der sudanesischen Krisenregion Frieden zu bringen. Die Situation in Darfur sei nicht akzeptabel, und Nichtstun sei ebenfall nicht akzeptabel, sagte er am Dienstag nach einem einstündigen Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.
Die Lage in Darfur habe sich noch verschlimmert, da der sudanesische Präsident Omar al Baschir einige der wichtigsten Hilfsorganisationen des Landes verwiesen habe, sagte Obama. Nach Schätzungen der UN bedroht der Hinauswurf der Helfer die Trinkwasser-, Lebensmittel- und die medizinische Versorgung von etwa drei Millionen Menschen. „Wir müssen in der Lage sein, diese humanitären Organisationen wieder vor Ort zu bringen“, erklärte der US-Präsident.
Weitere Themen waren die Sicherheits- und Entwicklungspolitik sowie die weltweite Finanzkrise. Obama sagte den UN eine engere Zusammenarbeit zu. Während der Amtszeit seines Vorgängers George W. Bush waren die Beziehungen zwischen Washington und der UN-Zentrale in New York zeitweise gespannt.
Ban erklärte, 2009 sei ein Jahr des „Alles oder Nichts“ für die Vereinten Nationen und für ihre Mitgliedstaaten. Er hoffe auf eine enge Zusammenarbeit in Washington in internationalen Fragen wie Klimawandel und Darfur. (AP)
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