London/Hamburg - Der Ölpreis ist auf den tiefsten Stand seit Wochen gefallen. Im elektronischen Handel an der New Yorker Rohstoffbörse kostete ein Barrel (159 Liter) Light Sweet Crude am Donnerstag 70,74 Dollar. Das waren 1,15 Dollar weniger als einen Tag zuvor. Das US-Energieministerium hatte am Mittwoch erklärt, dass die Ölreserven des Landes in der vergangenen Woche um 1,6 Millionen Barrel zurückgegangen seien. Sie lägen für diese Jahreszeit mit 331 Millionen Barrel aber immer noch über dem Durchschnitt.
Als Gründe für den Rückgang des Ölpreises wurden von Beobachtern erneut die Waffenruhe im Libanon und die Wiederaufnahme der Ölproduktion durch BP auf dem Feld Prudhoe Bay in Alaska genannt. Die Märkte hätten sich nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen beruhigt, sagte eine Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbandes in Hamburg.
Über den sinkenden Rohölpreis können sich auch Autofahrer in Deutschland freuen. Für einen Liter Superbenzin mussten nach Angaben der Mineralölkonzerne Aral und Esso im Bundesschnitt etwa 1,34 Euro bezahlt werden. Diesel kostete zwischen 1,14 Euro und 1,15 Euro. Das waren laut Esso etwa zwei bis drei Cent weniger als zu Wochenbeginn.
(AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Billigeres Benzin bringt Erleichterung zu Beginn der Sommerferien
(27.06.2011)
Ölpreis fällt – Spritpreise ziehen an
(22.08.2007)
Heizöl fällt auf niedrigsten Stand seit Ende März
(15.09.2006)
Heizöl fällt auf niedrigsten Stand seit Ende März
(15.09.2006)
(12.09.2006)
Benzin so billig wie seit einem halben Jahr nicht mehr
(04.09.2006)
ADAC-Präsident rechnet mit weiter steigenden Benzinpreisen
(24.06.2006)