Aktuelle Nachrichten – Umwelt
23.12.2011
Lagos – Bei dem jüngsten Ölunfall vor der Küste Nigerias lief aus einer defekten Pipeline des Shell-Konzerns rund 25 Stunden lang Rohöl in den Atlantischen Ozean. Das teilte Shell am Freitag mit. Demnach ereignete sich der Unfall am Dienstag im Ölfeld Bonga, als Arbeiter versuchten, Öl auf einen wartenden Tanker umzupumpen. Dabei seien weniger als 40.000 Barrel ausgelaufen, das Leck sei inzwischen verschlossen, erklärte Shell. Der Konzern will der Ursache des Unfalls weiter nachgehen. Der Ölteppich bewegte sich am Freitag zwar vor der Küste, stellt jedoch weiterhin eine Gefahr für die Tier- und Pflanzenwelt dar. Es handelt sich vermutlich um die schlimmste Ölverschmutzung vor der Küste Nigerias seit rund zehn Jahren.
(dapd)
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