Jerusalem – Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat sich für weitere Friedensgespräche mit Syrien trotz der anstehenden vorgezogenen Parlamentswahl augesprochen. Olmert habe erkannt, wie wichtig ein Fortdauern des Dialogs mit Damaskus sei, sagte sein Sprecher Mark Regev am Freitag. Unter türkischer Vermittlung fanden bereits vier Mal indirekte Gespräche zwischen Israel und Syrien statt, wegen der innenpolitischen Entwicklungen in Jerusalem ist der Kontakt jedoch seit mehreren Monaten unterbrochen.
Olmert wolle die Türkei kommende Woche bitten, einen weiteren Gesprächstermin zu arrangieren, berichteten israelische Medien am Freitag. Der Regierungschef hat wegen Korruptionsvorwürfen seinen Rücktritt angekündigt, am 10. Februar wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Seine politischen Gegner haben ein Ende der Gespräche gefordert mit der Begründung, dass Olmert ohnehin nicht mehr lang im Amt sei. (AP)
Irak verurteilt US-Angriff in Syrien
(28.10.2008)
Wut und Trauer in Syrien nach US-Angriff
(27.10.2008)
(26.10.2008)
Türkei will weiter zwischen Israel und Syrien vermitteln
(20.10.2008)