Unternehmen – Opel-Chef Stracke bestätigt Garantien für alle Werke bis 2014 – DAPD
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Zukunft offen Opel-Chef Stracke bestätigt Garantien für alle Werke bis 2014

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24.03.2012

Opel-Mitarbeiter bangen um die Zeit nach 2014. Foto: AP Photo/Michael Probst
Opel-Mitarbeiter bangen um die Zeit nach 2014.

Foto: AP Photo/Michael Probst

Berlin – Bis 2014 soll es beim angeschlagenen Autohersteller Opel keine Werksschließungen geben. "Wir haben eine klare Standortsicherung bis Ende 2014 und die gilt", sagte Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe) und wies damit Gerüchte über ein baldiges Aus der Produktionsstätten in Bochum und dem britischen Ellesmere Port zurück. In der Aufsichtsratssitzung kommenden Mittwoch sollten lediglich Möglichkeiten erörtert werden, das Geschäft profitabler zu gestalten. "Es steht keine Entscheidung zu Werkschließungen auf der Tagesordnung", sagte Stracke.

Zuvor hatte unter anderem das "Wall Street Journal" berichtet, dass GM die Schließung von ein bis zwei europäischen Werken plane. Ganz oben auf der Streichliste stünden demnach die Werke in Bochum und in Ellesmere Port, wo Autos der Opel-Schwestermarke Vauxhall gefertigt werden. GM wolle so endlich die hohen Verluste in Europa beenden, hatte die Zeitung unter Berufung auf Insider berichtet.

Lohnkürzungen oder die Streichung von Zulagen wollte Stracke dagegen nicht ausschließen. "Im Moment drehen wir jeden Stein um, um das Unternehmen profitabler auszurichten", sagte er. Und auch für die Zeit nach 2014 sei noch nichts entschieden. "Wir werden uns alle Standorte kritisch ansehen müssen. Aber Bochum baut momentan drei sehr wichtige Produkte für Opel."

Unter Druck von der amerikanischen Konzernmutter General Motors (GM) sieht sich der Opel-Chef dabei nicht. "Insbesondere GM-Vorstand Dan Akerson hat mir seine uneingeschränkte Unterstützung für das Unternehmen und den Weg, den wir jetzt beschreiten zugesagt", sagte Stracke. "Wir sind uns völlig einig, dass die Lösungen für Opel hier in Europa erarbeitet werden müssen und nicht aus den USA Vorgaben gemacht werden." (dapd)

 

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