Frankfurt/Main – Der Autobauer Opel hat in Deutschland mehrere Werke, von denen Fiat im Fall einer Übernahme die Standorte Rüsselsheim, Bochum und Eisenach erhalten will. Keine Bestandsgarantie gibt Fiat für das Werk in Kaiserslautern, wie Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am Montag sagte. Die Standorte im Einzelnen:
1. Hessen: Rüsselsheim
Rüsselsheim ist der Stammsitz des Unternehmens. Hier arbeiten rund 15.600 Mitarbeiter. Neben der Zentrale ist in Rüsselsheim das Internationale Technische Entwicklungszentrum (ITEZ) sowie ein neu errichtetes Werk angesiedelt. Das neue Werk kommt auf eine Jahreskapazität von 180.000 Einheiten.
2. Nordrhein-Westfalen: Bochum
Seit 1962 ist Opel auch am Standort Bochum tätig, mittlerweile werden drei Werke auf einem ehemaligen Zechengelände betrieben. Beschäftigt sind hier 5.170 Mitarbeiter, die vor allem den Opel Astra, den Zafira sowie Achsen und Getriebe herstellen.
3. Rheinland-Pfalz: Kaiserslautern
In Kaiserslautern stellen rund 1.130 Mitarbeiter Vierzylinder-Leichtmetall-Ottomotoren und Vierzylinder-Turbodieselmotoren mit Commonrail-Kraftstoffeinspritzung her. Im Komponentenwerk sind weitere 2.360 Mitarbeiter tätig. Opel ist seit 1966 in Kaiserslautern tätig.
4. Thüringen: Eisenach
Bei der Opel Eisenach GmbH produzieren 1.800 Mitarbeiter den Kleinwagen Corsa. Das Werk startete 1992 kurz nach der Wende.
(Quelle: Homepage der Adam Opel AG)
http://www.opel.de (AP)
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