Castel Gandolfo – Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag zu mehr Solidarität mit den Armen aufgerufen. Benedikt erklärte, im Leben gehe es um die Wahl zwischen Gut und Böse, Uneigennützigkeit und Egoismus, Ehrlichkeit und Unehrlichkeit und letztendlich zwischen Gott und Satan.
„Das Geld selbst ist nicht unredlich“, sagte der Papst. „Aber mehr als jede andere Sache kann es den Menschen in einen blinden Egoismus führen.“ Er forderte die Wohlhabenden auf, ihre Reichtümer mit den Armen zu teilen. Der Kapitalismus weise auch positive Aspekte auf. Der Hunger in der Welt und die Umweltzerstörung seien jedoch Beweise dafür, dass die Profigier die Unterschiede zwischen Arm und Reich verschärfe und zu einer „zerstörerischen Ausbeutung des Planeten“ führe.
Benedikt äußerte sich am Sonntag bei einem Besuch in der Diözese von Velletri und später beim traditionellen Sonntagsgebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo südlich von Rom. (AP)
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