Rom – Papst Benedikt XVI. hat bei seiner traditionellen Christmesse im Petersdom dazu aufgerufen, leidenden und misshandelten Kindern zu helfen. Dazu gehörten vor allem jene, die als Kindersoldaten eingesetzt würden, aber auch Kinder, die betteln müssten und denen weder Nahrung noch Liebe zuteil werde. „Das Kind von Bethlehem lenkt unseren Blick auf alle Kinder in der Welt, die leiden und misshandelt werden – die geborenen und die ungeborenen“, sagte das Oberhaupt der Katholiken bei der Mitternachtsmesse am Heiligen Abend.
Der Papst rief zum Gebet auf für all diese Kinder, die in einer Welt der Gewalt leben müssten. Letzteres treffe ganz besonders auf Kindersoldaten zu. Die Messe wurde über Rundfunk und Fernsehen in fast 50 Länder übertragen. Den Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan sollte um die Mittagszeit am (heutigen) Montag die Messe im Petersdom mit dem anschließenden Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis“) markieren.
(AP)
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