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12.10.2006
Rom - Papst Benedikt XVI. hat sich am Donnerstag erneut entschieden gegen den Missbrauch der Religion gewandt. Die Religion dürfe niemals als Rechtfertigung für Gewalt und Hass dienen, sagte Benedikt bei einer Audienz für eine jüdische Delegation aus den USA. Die Besucher gehören der Anti-Defamation League an, die gegen Rassismus und Antisemitismus kämpft. Der Papst sprach sich zugleich für einen verstärkten Dialog zwischen den Religionen aus, der auch offen geführt werden müsse. In diesem Zusammenhang würdigte er das Verhältnis zwischen Katholiken und Juden. Die katholisch-jüdischen Beziehungen hätten sich in den vergangenen Jahr deutlich verbessert.
(AP)