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Parkinson-Medikamente erhöhen Risiko für Spielsucht

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19.02.2007

Spielautomaten sind gefährlich. Spielsucht kann geradeso wie die stoffgebundenen Süchte nach Alkohol, Schmerzmitteln und Drogen in den geistigen und körperlichen Verfall führen.    Foto: Pixelquelle.de
Spielautomaten sind gefährlich. Spielsucht kann geradeso wie die stoffgebundenen Süchte nach Alkohol, Schmerzmitteln und Drogen in den geistigen und körperlichen Verfall führen.

Foto: Pixelquelle.de

Chicago – Die Einnahme von Dopamin-Agonisten etwa bei der Parkinson-Krankheit wird bei mit verschiedenen Zwangsstörungen in Verbindung gebracht – darunter zwanghaftes Kaufen, Essen oder Spielen. Amerikanische Wissenschaftler haben nun an Parkinson-Patienten untersucht, unter welchen Umständen die Medikamente das Risiko für eine Spielsucht erhöhen.

Dafür verglichen die Neurologen des Nationalen Institutes für neurologische Störungen und Schlaganfall (NINDS) in Bethesda 21 Patienten, die nach der Einnahme von Dopamin-Agonisten zwanghaft zu spielen begonnen hatten, mit 42 Patienten ohne Zwangsstörungen.

Die Analyse der Teilnehmer ergab, dass junges Alter und eine erhöhte Risiko-Bereitschaft die Gefahr steigern. Auch wenn die Patienten selbst oder nahe Angehörige früher einmal viel Alkohol getrunken hatten, stieg die Wahrscheinlichkeit, dass die Medikamente eine Spielsucht auslösten. Die Forscher empfehlen in der Zeitschrift „Archives of Neurology“, gefährdete Parkinson-Patienten über dieses erhöhte Risiko aufzuklären.

(Quelle: „Archives of Neurology“, Vol. 64, S. 212-216)

(AP)

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