Foto: ddp images / dapd/dapd
Gerlingen – Drei Tage nach einem Pferdekutschenunfall mit 22 Verletzten in Bayern fordern Tierschützer ein Verbot solcher Wagen im Straßenverkehr. Pferde könnten sich leicht erschrecken und müssten bei Kälte oder Hitze stundenlang schwere Kutschen über harten Asphalt ziehen, kritisierte die Organisation PETA am Montag. Zudem gebe es keine Sicherheitsvorkehrungen wie Airbags oder Gurte für Kutscher und Fahrgäste. Das Risiko, dass es zu schweren Unfällen komme, sei hoch.
In diesem Jahr habe es mindestens 36 Unfälle mit Pferdekutschen gegeben. Zwei Menschen seien getötet und 103 Fahrgäste teils schwer verletzt worden. Sechs Pferde überlebten die Unfälle demnach nicht. Meist sei nur ein Geräusch der Auslöser gewesen, sagte der PETA-Kampagnenleiter Peter Höffken. "Pferde sind keine Maschinen und gehören nicht in den modernen Straßenverkehr."
dapd
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