Zürich – Einen Tag nach seiner Crashfahrt ins Ringier-Presshaus in Zürich ist der frühere Music-Star-Finalist Piero Esteriore am Freitag wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Die Zürcher Staatsanwaltschaft stellt das Strafverfahren wegen Gefährdung des Lebens ein. Ringier verzichtet auf einen Strafantrag.
Es sei niemand in Lebensgefahr gewesen, als der 30-Jährige am (gestrigen) Donnerstagmittag mit einem Luxusauto frontal in den Glas-Eingangsbereich des Ringer-Pressehauses gerast sei, sagte die Staatsanwältin Gabi Alkalay auf Anfrage. Zu Esteriores Entlassung sagte sie, es lägen keine Haftgründe mehr vor.
„Die Ringier AG verurteilt die Handlungsweise von Piero Esteriore und jede Form von Selbstjustiz“, teilte der Medienkonzern gleichentags mit. Dessen Tat sei vorsätzliche Sachbeschädigung. Um eine Strafverfolgung einzuleiten, müsse der Geschädigte einen Antrag stellen. Darauf verzichte die Ringer AG, um die Lage von Esteriore nicht noch zusätzlich zu erschweren. Esteriore war offenbar wegen eines „Blick“-Berichts über sein Geburtstagsfest in Rage geraten. (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Suche nach verschwundenen Kindern auch in tiefen Gewässern
(24.07.2009)
Grosser Drogenring im Kanton Luzern aufgedeckt
(29.05.2008)
Grosse Polizeiaktion nach Hinweis im Zürcher Kunstraub
(18.02.2008)
Wind als Unfallursache im Vordergrund
(04.01.2008)
Untersuchungen an Unfallstelle gehen weiter
(04.01.2008)
FC Thun veröffentlicht Namen von nicht in Sex-Affäre verwickelten Spielern
(20.11.2007)
Verdacht auf Doping-Grosshandel im Tessin bestätigt
(15.10.2007)