Polarlichter sind eines der eindruckvollsten Phänomene der Natur.
Helle Streifen in unterschiedlichen Farben wabern über den Himmel, mal stärker, mal schwächer. Sie kommen so lautlos und plötzlich wie sie gehen und werden durch elektrische Teilchen des Sonnenwindes, die auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen, hervorgerufen. Polarlichter kommen hauptsächlich in den Polregionen der Nord- und der Südhalbkugel vor. Deshalb nennt man sie Nordlichter (Aurora Borealis) und Südlichter (Aurora Australis). Bei besonders starkem Sonnenwind treten die Polarlichter auch in gemäßigten Breiten auf: In Deutschland können rund 10–15 dieser Leuchterscheinungen pro Jahr beobachtet werden. Besonders gut lassen sich die Lichter in abgelegenen Gegenden ohne die störenden Lichtquellen der Zivilisation erkennen. Die University of Alaska Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska stellt täglich aktualisierte internationale Vorhersagekarten ins Netz.
www.gedds.alaska.edu/AuroraForecast/