657.855 Asylanträge in den ersten neun Monaten 2016: Anstieg um 116,8 Prozent gegenüber 2015

In den ersten neun Monaten 2016 sind beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) insgesamt 657.855 Asylanträge gestellt worden. Dies bedeutet einen Anstieg um 116,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit.
Titelbild
196.862 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (42,6 Prozent aller Asylentscheidungen) in den ersten neun Monaten 2016.Foto: JOHN MACDOUGALL/Getty Images
Epoch Times12. Oktober 2016

In den ersten neun Monaten 2016 sind beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) insgesamt 657.855 Asylanträge gestellt worden. Dies bedeutet einen Anstieg um 116,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mit.

Entschieden hat das Bundesamt demnach in dem Zeitraum von Januar bis September 2016 über die Anträge von 462.314 Personen. Dies bedeute einen Anstieg von 164,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 (174.545 Entscheidungen). 196.862 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (42,6 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 89.325 Personen (19,3 Prozent) subsidiären Schutz. Bei 7.144 Personen (1,5 Prozent) wurden Abschiebungsverbote festgestellt.

Der Zugang von neu eingereisten Asylbewerbern sei in den ersten neun Monaten 2016 stark rückläufig: Die konsolidierte Zahl der im Kerndatensystem als Schutzsuchende registrierten liegt wegen der bekannten Eigenschaften des Easy-Systems niedriger: Sie liegt bei gut 213.000 Zugängen für die ersten drei Quartale. Hauptherkunftsländer der Asylsuchenden in den ersten neun Monaten 2016 waren Syrien, Afghanistan und der Irak. (dts)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion