AfD-Politiker durch Angriff am Kopf verletzt – “Volksvertreter zu Freiwild geworden”

AfD-Politker Florian Kohlweg (20) wurde auf einer Abiturfeier im hessischen Bad Karlshafen kräftig zweimal auf den Kopf geschlagen. Bei einem anderen Vorfall drangen Maskierte in den Unterricht eines Uni-Professors ein und begossen diesen mit Wasser. Mehrere Vertreter der AfD äußerten sich empört über diese und andere Gewalttagen.

Der Vorsitzende der AfD im Kreis Kassel, Florian Kohlweg, ist bei einer Party angegriffen worden. Ein vermutlich der linksextremistischen Szene zuzuordnender Täter hätte ihm zweimal so heftig auf den Kopf geschlagen, dass der 20-jährige Politiker bis Sonntagnachmittag mit einer Platzwunde und Verdacht auf Gehirnerschütterung im Krankenhaus zubringen musste, berichtet die „Junge Feiheit“.

In dem Bericht heißt es, dass Florian Kohlweg (AfD) zu Gast auf einer Abiturparty im hessischen Karlshafen war, als er von jemandem heftig auf den Kopf geschlagen wurde. Der Kasseler AfD-Vorsitzende verständigte darauf die Polizei. Die Tat sei unmittelbar und ohne Vorwarnung geschehen. Beim mutmaßlichen Täter handele es sich um einen 19-jährigen Paderborner, so die Aussage Kohlwegs gegenüber der Polizei.

„Ein Unding…Volksvertreter zu Freiwild“

„Es ist ein Unding, dass demokratisch gewählte Volksvertreter vermeintlich zu Freiwild geworden sind“, sagte das Vorstandsmitglied Ralf-Rüdiger Engelhart über den Vorfall.

Unterdessen ist ein weiterer Vorfall von mutmaßlich linksextremistischer Gewalt von Anfang des Monats bekannt geworden, berichtet die Zeitung. Demnach waren mehrere Maskierte am 8. November in den Unterricht des Professors für Anglistik und Amerikanistik Markus Egg auf der Humboldt Universität eingedrungen und hatten ein Plakat gehalten. Egg wurde von den Eindringlingen mit Wasser beschüttet.

Der #AfD-Politiker Markus Egg wurde in der @HumboldtUni mit Wasser überschüttet: https://t.co/uIBXdif5td pic.twitter.com/zzQgbj0Pms

Markus Egg ist Leiter des Landesfachausschusses Bildung der Berliner AfD und hatte bei der Abgeordnetenhauswahl für den Berliner Bezirk Pankow kandidiert.

Beatrix von Storch: „Muss es erst Tote geben?“

„Es reicht!!!“, sagt die EU-Parlamentsabgeordnete Beatrix von Storch (AfD) zu diesen Vorfällen. „…Oder muss es erst Tote geben, bevor ein Aufschrei losbricht? Der Aufruf von Ralf Stegner, man müsse ‘Positionen und Personal der AfD attackieren’ und die Dämonisierung der AfD auf allen Kanälen trägt immer mehr ‘Früchte’.“

Ende August ist Berichten zufolge eine Gruppe AfD-Anhänger von mehreren Dutzenden Linksextremisten angegriffen worden. Als die Gruppe Schutz in einem Auto suchte, wurde offenbar ein Nagelbrett davor gelegt und eine durchsichtige Flüssigkeit über die Windschutzscheibe des Autos geschüttet. Die Gewalttäter drohten diese anzuzünden.