Angriff auf Lisa Fitz und die künstlerische Freiheit: „Ich sehe was, was Du nicht siehst“

Was kann ein Künstler, in diesem Fall eine Kabarettistin, sich besseres wünschen, als in die Schlagzeilen zu kommen? Selbst wenn die Schlagzeilen nicht schmeichelhaft sind, steigen die Zugriffszahlen. Was aber ist mit der künstlerischen Freiheit?

Eine angriffslustige Schlagzeile, das passierte Lisa Fitz heute bei Focus online. Ihr neuester Song „Ich sehe was, was Du nicht siehst“, überstieg zwar aus eigener Kraft innerhalb von zwei Tagen schon die 100.000 Zugriffe auf YouTube, aber nun zieht er noch mehr Aufmerksamkeit auf sich mit dem offensichtlichen Unbehagen von Focus, der einen Artikel der Münchner Abendzeitung übernahm.

Dort wurden zwar viele Zeilen des Songs zitiert, aber dann wurde die Keule „Verschwörungstheorie“ und „Gedankengut aus rechten Kreisen“ geschwungen. Und der Titel hieß: „Lisa Fitz – Wirrer Song voller Verschwörungstheorien“

Es heißt bei Focus: „Veröffentlicht wurde das gut fünf Minuten lange Musikvideo exklusiv auf dem YouTube-Kanal SchrangTV, der auch darüber hinaus mit fragwürdigen Inhalten aufwarten kann: ‚Planen Eliten Bügerkrieg in Deutschland?‘, ‚Lügen über Chemtrails: ARD/ZDF entlarven sich‘ und ‚RFID Chip für jeden geplant?‘, um nur ein paar zu nennen.“

Künstlerische Freiheit

Auch dass ihr Video bei SchrangTV veröffentlicht wurde, ist eine Gelegenheit, dessen Betreiber Heiko Schrang als Verschwörungstheoretiker und seine Bücher als rechts zu bezeichnen, außerdem eine [erfundene] Verbindung zwischen ihm und dem „Reichsbürger“ Adrian Ursache zu behaupten.

In einem Interview mit dem „vom russischen Staat finanzierten TV-Sender Russia Today“ hätte Lisa Fitz 2016 gesagt, dass sie „eine der wenigen in Deutschland sei“, die noch ihre Meinung frei sagen könnten. Viele ihrer Kabarettisten-Kollegen seien hingegen so was geworden wie „systemimmanente Hofnarren.“

Die Zugriffszahlen auf ihr Video standen heute um 21:20 schon bei 142.937. Die ET Veröffentlichung von Video und Text startete am 27. Januar

Heiko Schrang antwortete mit einem eigenen Video und eigener Stellungnahme. (rls)

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