Asyl-Krise: Tania Kambouri über gefälschte/beschönigte BKA-Statistiken

Epoch Times, Dienstag, 22. Dezember 2015 09:34
Die Polizistin und Buchautorin Tania Kambouri wurde in einem Interview zur BKA-Lageübersicht befragt. Dieses vom BKA herausgegebene Dossier behauptet, dass Flüchtlinge nicht mehr Straftaten begehen würden, als Deutsche. Ihr Antwort ist ehrlich, erschreckend und praxis-orientiert. Doch bei vielen anderen mag diese Beruhigungs-Statistik im Sinne der Herausgeber funktioniert haben.
Foto: Screenshot/youtube

Die junge Polizistin und Autorin aus Bochum hat griechische Wurzeln, sie wuchs mit Kindern verschiedener Nationalitäten auf. Sie und ihre Familie gelten als gutes Beispiel der Integrierung ausländischer Familien in die deutsche Gesellschaft. Im Oktober veröffentlichte sie ihr Buch "Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin". Sie ist derzeit ein gern gesehener Talk- und Interview-Partner zum Thema Polizeialltag und Migrantenkriminalität, wie zum Beispiel bei Maischberger (SEK-Sockeneinsatz in Moschee).

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Straftaten schon nach wenigen Tagen

Kambouri spricht das Problem der jungen muslimischen Männer an, die keinen Respekt vor dem deutschen Gesetz haben und auch nicht integriert werden wollen. Die Polizistin war anfangs positiv gestimmt, den Migranten zu helfen. Doch die Praxis lehrte sie eine "kritischere, differenziertere Sicht auf den Flüchtlingszustrom. Wir erleben es nicht selten, dass Flüchtlinge, die erst seit wenigen Tagen im Land sind, Straftaten begehen", sagte sie im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung".

Streifenpolizistin zweifelt an Seriösität der BKA-Statistik

Dann sprach die Interviewerin die Polizistin auf den Lagebericht des BKA an, wonach Flüchtlinge nicht mehr Straftaten begehen würden, als die deutsche Bevölkerung. Ihre Antwort war verblüffend ehrlich: "Meine Diensterfahrung und auch die meiner Kollegen ist eine andere. Ich könnte mir vorstellen, dass da etwas gefälscht oder beschönigt wurde, um keine Angst in der Bevölkerung zu schüren."

Die Reporterin kann es kaum glauben und fragt noch einmal nach: "Sie sind der Ansicht, das BKA fälscht die Zahlen zur Gewalt von Flüchtlingen? Haben Sie konkrete Hinweise dafür?" Daraufhin sagt Tania Kambouri, dass solche Zahlen über kriminelle Handlungen von Flüchtlingen politisch nicht gewollt seien. "Ich denke auch, dass viele Beamte in führenden Positionen von der Politik gesteuert oder wenigstens beeinflusst werden. Denn wer die Wahrheit bei diesem Thema sagt, wird schnell in die Nazi-Ecke gestellt", so die Polizistin, deren griechische Eltern selbst einst nach Deutschland kamen, um hier zu leben. Gerade in NRW würde erst sein Kurzem erfasst, ob ein Täter Flüchtling ist, sagte sie und: "Ich kann nur sagen: Meine Kollegen und ich, wir gehen täglich auf die Straße. Wir wissen, was dort passiert." (sm)

Siehe auch:

Zuwanderer-Kriminalität: Der geheimnisvolle "Lagebericht Nr. 1" des BKA

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