Aufgewacht? – ZDF fragt: „Steigt die Zahl der Messerattacken?“ – NRW-Innenminister referiert über Armlänge 2.0

In Deutschland nehmen Messerattacken zu. Jetzt hat sich sogar das ZDF der Problematik angenommen und einen kurzen Beitrag gemacht, in dem es heißt, dass man in Zukunft genaue Zahlen, genaue Statistiken bräuchte.
Epoch Times20. März 2018

In NRW gab es in der zweiten Hälfte 2017 exakt 572 Messerangriffe, in Berlin waren es nach Angaben der Innenbehörde im gesamten letzten Jahr 2737 Messerangriffe.

Die Zahlen gehen aus einer ZDF-Kurzreportage hervor, die darauf hinweisen soll, dass NRW jetzt zur Tat schreiten wolle. NRW „will das jetzt ändern und setzt auf Fakten“, heißt es in der Ankündigung zum Bericht. Man wolle genaue Zahlen und genaue Statistiken, denn solche gebe es bisher nicht.

Der NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) will die entsprechende Statistik künftig liefern, heißt es weiter, und seine Polizei künftig schützen. Er sagt: „Polizisten schützen wir dadurch, dass wir sie mit Schutzwesten ausstatten, dadurch, dass wir sie vorbereiten in Schulungen. Und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muss nicht unbedingt Menschen nah an sich heranlassen.“

„Tichys Einblick“ kommentiert das wie folgt: Für den Normal-Bürger heißt das in Klardeutsch: Nachdem wir Polizisten erfolgreich darauf getrimmt haben, dass sie auf Messerattacken und anderen Gewalt von wem auch immer nicht mit Gegengewalt reagieren dürfen, müssen wir sie halt in Gottes Namen in eine Rüstung stecken. Und die braven Bürger bleiben am besten zuhause, um möglichen unangenehmen Begegnungen zu entgehen. Gute Nacht Deutschland.

Der stellvertretende Vorsitzende der NRW-Polizeigewerkschaft erklärt im Bericht zudem, dass wir dringend „valide Zahlen“ bräuchten, damit „wir nicht aus der Bauchebene heraus diskutieren sondern genaue Gründe haben, warum sowas mitgeführt wird. Mit „sowas“ bezog er sich auf Messer, die immer öfter mit sich geführt werden würden.

Sogleich im Anschluss daran die Stimme aus dem Off: „Hinter vorgehaltener Hand sprechen viele Ermittler über einen Zusammenhang mit der Zuwanderung. Vor der Kamera nicht.“

Sehen Sie hier den kurzen „heute – in Deutschland“ – Bericht.

(mcd)



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