Aufgedeckt: Die Geldwäsche-Flüchtlingsheime der kriminellen Araber-Clans

Wie mafiöse arabische Clans von der Flüchtlingskrise profitieren, deckt ein neuer Artikel des Focus auf. Anhand eines Berliner Beispiels wird erläutert, wie Gangster die Vermietung von Wohnraum an Flüchtlinge als einträgliches Geschäft perfektionieren – und auf diese Weise Geldwäsche auf Kosten des Steuerzahlers betreiben.

Das Geschäft mit Wohnraum für Asylbewerber ist der neueste Clou für Kriminelle. Berlin zahlt bis zu 50 Euro pro Nacht – eine verlässliche und legale Einnahme. Selbst wenn man, wie in einer heruntergekommenen Neuköllner Mini-Wohnung geschehen, für eine fünfköpfige Familie aus Syrien pro Person für 25 Euro pro Tag kassiert, sind dies monatlich rund 3700 Euro – die reinste Goldgrube. Die Wohnungen und ihre Vermieter werden von den überlasteten Behörden kaum auf Seriosität überprüft.

„Das Geschäft mit den Flüchtlingen ist inzwischen wohl einträglicher als der Handel mit Drogen“, sagt dazu Heinz Buschkowsky, Ex-Bezirksbürgermeister von Neukölln. Und dieser neue Wohnungsmarkt ist nicht auf Berlin beschränkt: Auch in Städten wie Berlin, Dortmund, Essen oder Bremen haben arabische Clans den Erwerbszweig entdeckt, so der Focus.
Mit Geld aus Straftaten
Das Landeskriminalamt Berlin bestätigte Verdachtsfälle, „bei denen Erlöse aus Straftaten, auch aus dem Bereich organisierte Kriminalität, durch die Betreffenden selbst oder Dritte in Immobilien investiert wurden“. Das heißt, die Mafia kauft sich mit Schwarzgeld Immobilien, die sie als Flüchtlingsunterkünfte nutzt und dafür vom Staat saubere Steuergelder kassiert. Die perfekte Geldwäsche.
Als Eigentümer der Immobilien treten meist Strohmänner auf – wie im Fall eines Hauses in der Rudower Straße. Der „Besitzer“ lebt in Beirut und hat einen ortsansässigen Mafiosi zum „Generalbevollmächtigten“ ernannt, der schalten und walten kann, wie es ihm beliebt, die Immobilie sogar verkaufen oder verschenken darf. Der Focus berief sich auf entsprechende Grundbucheinträge. Mit den Generalvollmachten verschleiern die Banden-Mitglieder ihre Geldquellen, berichtete ein erfahrener Ermittler. Und der Vermieter selbst stellt sich als Wohltäter dar, der sagen kann: „Ich helfe Menschen.“
Mieter finden die Banden ganz einfach: Einige ihrer Mitglieder sollen bei den Sicherheitsdiensten der Asylheime arbeiten. Dort dienen sie sich als Übersetzer an – und vermitteln den Migranten dann auch freundlicherweise den Wohnraum.
Überforderte Behörden nicken einfach ab
Die Behörden, wie das in Berlin zuständige LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales) sind angesichts der Migrationskrise heillos überfordert und haben die Prüfung des Wohnraums an das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) abgegeben. Dort werden die Wohnungen „primär anhand der Unterlagen geprüft“, gibt eine Sprecherin zu. Ortsbegehungen und die Frage nach der Seriosität des Vermieters finden auf dem Papier nicht statt.
Deutschlandweit fehlen in der Flüchtlingskrise 400 000 Wohnungen – und es drängen weiter Menschenmassen ins Land.
Das erste Treffen von Vermietern und Flüchtlingen findet in Begleitung eines Dolmetschers statt, der die Aufgabe hätte, Missstände zu melden. „Die Liste der Dolmetscher liest sich wie das Who’s who der organisierten Kriminalität“, so ein Insider laut Focus. „Wenn eine Wohnung gnadenlos überbelegt ist, bekommt das niemand mit.“
12 Clans beherrschen Berlin
In Berlin beherrschen zwölf arabische Großfamilien die Unterwelt und versuchen außerdem, sich unter den häufig jungen, männlichen Migranten, Nachwuchs zu rekrutieren. Auch rücken durch die Migrationskrise die Clans und die Islamisten näher zusammen. „Die Kontakte werden intensiviert“, erklärte ein Polizeibeamter laut Focus. Beide hätten ähnliche Ziele: „Personal zu gewinnen. Entweder für Verbrechen oder für den Glaubenskampf.“
Nach Angaben des Bundesverfassungsschutzes sind bereits 60 Versuche aktenkundig, wo Salafisten versuchten, Migranten für ihre Zwecke anzuwerben. Die Dunkelziffer dürfte erheblich höher liegen. (rf)