Berlin: 21-Jähriger stirbt in den Armen seiner Mutter – Zeugenaufruf nach Raubmord in Wilmersdorf

Der 21-Jährige hatte seine Mutter sicherheitshalber begleitet, als sie die Einnahmen eines Geschäftes wegbringen wollte.

Bereits am Montag, 6. November, haben wir von einem Raubmord auf offener Straße, der sich am späten Sonntagabend, zwischen 22 und 23 Uhr, in Berlin-Wilmersdorf zugetragen hat.

Weil ein Anwohner durch laute Hilferufe auf einen am Boden liegenden Mann aufmerksam wurde, wählte er den Notruf und rief die Polizei zum nächtlichen Tatort an der Bundesallee Nummer 196 nahe des U-Bahnhofs Güntzelstraße.

Die heraneilenden Polizisten fanden auf einem Anwohnerparkplatz einen jungen Mann, sterbend in den Armen seiner Mutter (58). Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der 21-Jährige noch vor Ort an den ihm zugefügten Messerstichen.

Wie die Polizei berichtet, könnte die Messerattacke im Bereich der Bundesallee zwischen Güntzel- und Trautenaustraße geschehen sein.

Zeugenaufruf der Polizei

Zeugen werden gebeten, sich bei der 8. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter Telefon 030 / 4664 – 911 888 oder per E-Mail unter LKA118@polizei.berlin.de sowie bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden und fragt:

  • Wer hat im Tatzeitraum im Bereich der Bundesallee zwischen Güntzel- und Trautenaustraße verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit Personen, Fahrzeugen oder dem Verbrechen gemacht?
  • Wer hat im Tatzeitraum Lärm oder Streitsituationen im Bereich des Tatortes Bundesallee 196 bemerkt?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

[DOWNLOAD Zeugenaufruf der Polizei (PDF, 768 kB)]

Siehe auch:

Berlin-Neukölln: Foto-Fahndung nach Messerstecher – Wer kennt den Mann mit den auffallend großen Ohren?

„Polizei und Justiz für Ladendiebstahlwelle mitverantwortlich“: Handel will härtere Strafen für Ladendiebe