Berliner Jusos wollen öffentlich-rechtliche Pornofilme produzieren – politisch-korrekt und mit GEZ-Zwangsgebühren finanziert

Die Jungpolitiker der SPD stören sich an den "Mainstream-Pornos". Diese Pornofilme entsprächen nicht der Realität und Frauen würden benachteiligt, so Juso-Landeschefin Klose. Sie will nun frauengerechte Pornos mit Geldern aus den GEZ Zwangsgebühren produzieren lassen.

Die Berliner SPD-Jugend sorgt mit einem merkwürdigen Vorschlag für Aufsehen.

Auf dem Landesparteitag am Samstag reichten die Berliner Jusos einen Antrag ein, um politisch-korrekte und realistische Pornofilme auf Kosten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu drehen. Die „Bild“-Zeitung berichtet.

Offenbar will die SPD-Jugend mit dem Thema pornographische Filme bei den Wählern punkten.

Die „Mainstream-Pornos“ entsprächen nicht der Realität und Frauen würden benachteiligt, so Juso-Landeschefin Annika Klose. Die weibliche Lust komme in den meisten Produktionen zu kurz: „Wenn wir über die Gleichstellung der Frau reden, dann müssen wir auch solche Dinge thematisieren,“ meint die 25-Jährige.

Das „Projekt“ soll durch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bezahlt werden – also durch die GEZ Zwangsgebühren finanziert. Man könne die Pornos nämlich auch für „Bildungsarbeit“ nutzen.

„Auch feministischer Porno muss gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig verfügbar sein“, heißt es in dem Antrag der Jusos.

Klose verweist dabei auf Schweden: Das schwedische Filminstitut habe im Jahr 2009 die feministische Pornosammlung „Dirty Diaries“ mit mehreren Kurzfilmen über Sexualität mit etwa 50.000 Euro gefördert.

„Politisch korrekte Pornos, darauf hat die Welt bestimmt gewartet!“

Medienexperte Frank Zimmermann widerspricht Parteikollegin Klose. Es sei „keine öffentliche Aufgabe“ Pornofilme zu produzieren. Dies könne auch nicht aus dem Rundfunkbeitrag bezahlt werden, betont Zimmermann.

Der CDU-Politiker Stefan Evers reagierte auf den Vorschlag der SPD-Jugend sarkastisch. Er sagte: „Politisch korrekte Pornos, darauf hat die Welt bestimmt gewartet!“ (so)

Siehe auch:

Die „freie Liebe“ – das gescheiterte sowjetische Experiment

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