Bundesfamilienministerium warnt vor Schütteltrauma bei Babys

Wer sein schreiendes Baby schüttelt, kann diesem langfristige geistige und körperliche Schäden zufügen, erklärte heute das Bundesfamilienministerium.

Das Bundesfamilienministerium hat eindringlich vor den Folgen eines Schütteltraumas bei Neugeborenen gewarnt. Wer sein schreiendes Baby schüttelt, kann diesem langfristige geistige und körperliche Schäden zufügen, wie das Ministerium am Montag erklärte. Zehn bis 30 Prozent der Neugeborenen sterben demnach an den Folgen eines solchen Traumas.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) sowie das „Bündnis gegen Schütteltrauma“ sollen im Auftrag des Familienministeriums für mehr Aufklärung in der Bevölkerung sorgen.

In einer repräsentativen Umfrage des NZFH waren 24 Prozent der Befragten der Meinung, dass Schütteln einem Baby nicht schade. „18 Prozent der Befragten glauben sogar, dass Babys manchmal nur schreien, um zu ärgern“, sagte Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Deshalb sei es umso wichtiger, überforderte Eltern über Unterstützungsangebote aufzuklären. Neue Informationsmaterialien sollen nun über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen aufklären. Dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ haben sich laut Familienministerium 23 Verbände, Vereine und Institutionen angeschlossen. (afp)

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Unsere Kommentarfunktion ist wegen der großen Zahl der Kommentare nur noch von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr geöffnet.
In der übrigen Zeit kann man die Kommentare weder posten noch lesen. Zurzeit technisch leider nicht anders möglich. Wir bitten um Verständnis.
Ihre Kommentare sind willkommen, sie werden aber von uns moderiert. Die Netiquette finden Sie HIER.

Ihre Epoch Times-Redaktion