Bundespolizei: Bis zu 50 Verletzte bei Zugunglück in Nordrhein-Westfalen

Auf der Zugstrecke Krefeld-Neuss ist ein Personenzug auf einen Güterzug geprallt, bis zu 50 Menschen wurden verletzt.

Beim Zusammenprall zweier Züge in Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag bis zu 50 Menschen verletzt worden. Auf der Zugstrecke in Meerbusch-Osterath sei am Dienstag ein Personenzug auf einen Güterzug geprallt, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion St. Augustin der Nachrichtenagentur AFP. Zahlreiche Einsatzkräfte seien vor Ort.

Mehrere Feuerwehren aus der Region eilten zur Unfallstelle. Die Versorgung der Menschen im Zug genieße „hohe Priorität“, erklärte die Feuerwehr Meerbusch.

Da Oberleitungen abgerissen seien und hinunter hingen, seien die Bergungsarbeiten schwierig, sagte der Sprecher weiter.

Nach Angaben der Deutschen Bahn war ein Zug der Regional-Express-Linie 7 auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren. Warum der Güterzug, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war, einen Halt eingelegt habe, sei noch nicht bekannt, sagte eine Bahnsprecherin in Berlin.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Sprecherin gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath. Der Regionalexpress wird vom privaten Bahnanbieter National Express betrieben. Das Unternehmen und Rettungskräfte bemühten sich um „schnelle Hilfe für die Betroffenen und Klärung der Sachlage“, hieß es in der Mitteilung weiter. (AFP)