CDU-Wirtschaftsrat fordert längere Lebensarbeitszeit: „Wir müssen den Leuten jetzt die Wahrheit sagen“

Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Union aufgerufen, in einer möglichen neuen großen Koalition die Bürger auf eine längere Lebensarbeitszeit einzustimmen.

Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Union aufgerufen, in einer möglichen neuen Großen Koalition die Bürger auf eine längere Lebensarbeitszeit einzustimmen.

„Wir müssen den Leuten jetzt die Wahrheit sagen“, sagte Verbandsgeneralsekretär Wolfgang Steiger der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Die Menschen müssen länger arbeiten als jetzt, sonst wird es nicht gehen.“

Sie würden immer älter, aber der Rentenbeitrag könne nicht erhöht und das Renteneintrittsalter, das in den nächsten Jahren auf 67 Jahre ansteigen wird, nicht gesenkt werden. „Das würde alle überfordern.“

Im Jahr 2021 müssten schon über 100 Milliarden Euro Steuermittel für die Rente aufgebracht werden. „Bleiben eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und das freiwillige längere Arbeiten.“

Das allergrößte Problem in einer Koalition mit der SPD von Parteichef Martin Schulz sei aber der „Marsch in die Transfer- und die Bankenunion mit gemeinsamer Einlagensicherung in Europa“.

Es mache ihm eine „Mega-Angst, wie Herr Schulz von Leuten wie dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras bedrängt wird und dem eventuell auch noch nachgeben will“, so Steiger. Die beiden Volksparteien Union und SPD hätten zusammen jetzt nur noch knapp über 50 Prozent.

Mit einer „Weiter-so-GroKo mit ein paar sozialromantischen Dingen oben drauf“ werde die Erosion der Volkspartei dramatisch weitergehen. (dts)

Schlagworte

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Unsere Kommentarfunktion ist wegen der großen Zahl der Kommentare nur noch von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr geöffnet.
In der übrigen Zeit kann man die Kommentare weder posten noch lesen. Zurzeit technisch leider nicht anders möglich. Wir bitten um Verständnis.
Ihre Kommentare sind willkommen, sie werden aber von uns moderiert. Die Netiquette finden Sie HIER.

Ihre Epoch Times-Redaktion