China will von Bayern lernen: Gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen

China interessiert, wie Bayern gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land und vor allem im ländlichen Raum erreicht. Bei einem Besuch des chinesischen Vizeministers für Land und Ressourcen wurde vereinbart, die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner aus Bayern und der chinesische Vizeminister für Land und Ressourcen, Yan Zhiyao, vereinbarten, ihre Zusammenarbeit in Sachen Landesentwicklung zu vertiefen.

Bayern will auch künftig den Fachleute-Austausch unterstützen. Für Helmut Brunner ist ein Schlüssel für den Erfolg für den ländlichen Raum die Einbindung der Menschen vor Ort:

Unsere passgenauen Angebote für den ländlichen Raum sind eine wirksame Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte der Minister.

Das gelte für alle drei Säulen, auf denen die bayerische Landentwicklungspolitik beruhe, für die Dorferneuerung ebenso wie die Flurneuordnung und die interkommunale Zusammenarbeit.

Gleichwertige Lebensverhältnisse im Land sind für China interessant

Die chinesische Seite interessierten laut Yan Zhiyao insbesondere die Möglichkeiten und Lösungsansätze in Bayern zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen im ganzen Land.

Vizeminister Yan Zhiyao zufolge strebt die Regierung in Peking eine nachhaltige Entwicklung und damit eine bessere Balance zwischen Stadt und Land an. Um dies zu erreichen, sei auch eine Generalinspektion für staatliches Land geschaffen worden.

Als stellvertretender Generalinspektor sei er für die Aufsicht über Nutzung und Verwaltung der ländlichen Räume in ganz China mitverantwortlich. Mit seinen neun Ämtern, die dezentral in China verteilt sind, überwache er zudem die Gesamtplanung für die Landnutzung in den ländlichen Räumen. (ks)

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten