Diakonie und Kirche grenzen sich klar von AfD ab – 100 Euro-Spende für Tafel zurückgeschickt

Diakonie und Kirche wollen keine Spenden von AfD-Leuten. Die "Sonnenberger Tafel" schickte einem AfD-Politiker eine Spende von 100 Euro zurück. Mit dieser Geste wolle sich die Diakonie von der Partei klar distanzieren, heißt es.

Ein AfD-Politiker wollte in Sonnenberg für die Diakonie-Tafel spenden. Doch die Sonnenberger Tafel will keine Spenden von der AfD. Das Geld wurde dem Politiker dankend zurückgeschickt.

In einem Brief an AfD-Mann Friesen heißt es:

„Vielen Dank für Ihren Besuch in der „Sonnenberger Tafel” am Freitag, dem 08.12.2017 und Ihrem Interesse an unserer Einrichtung. Sie hatten uns freundlicherweise eine Spende in Höhe von 100 Euro zukommen lassen. Diese Spende senden wir Ihnen nun wieder dankend zurück. Das Menschenbild von Diakonie und Kirche ist mit dem der AfD nicht vereinbar und wir möchten uns klar davon abgrenzen…“

Die AfD veröffentlichte den Brief auf Twitter. Die User reagierten unterschiedlich.

Ein Nutzer schrieb: „Aha. Man hat also keine Spenden nötig. Gut zu wissen. Die Betroffenen werden es „danken“.“

Ein anderer meinte: „Da muss man konsequent sein, und der Kirche sämtliche Unterstützung auch von Seiten des Staates versagen. Ist dieser Staat doch durch ein politisches System geprägt, welches es der AfD ermöglicht, ganz legal tätig zu werden. Man nennt dieses Demokratie, liebe Pfaffen!“

Andere Twitter-Nutzer begrüßten die Reaktion der Kirche.

Ein User schrieb: „Man will kein Geld von einer Nazi-Partei die die Spende lediglich als Propaganda nutzt – so sieht es aus.“

Ein anderer meinte: „Die Kirche gibt für Bedürftige mehr Geld aus als alle anderen Hilfsorganisationen. Von euch Pseudo-Christliche-Abendlandsverteidiger brauchen sie kein Geld und das sie es nicht annehmen ist doppelt so gut.“

Daraufhin konterte eine Nutzerin: „Ehrlich? Und die gegebenen Almosen stehen im Verhältnis zu den gesamten Einnahmen? Die Kirchen TUN nichts für die Allgemeinheit, aber auch gar nichts ohne Gegenleistung. Ich suche noch immer den kostenlosen Kindergarten, die kostenlose Schule, das kostenlose Krankenhaus, etc…“ (so)

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