Disco-Streit in Cuxhaven: Auto fährt in Personengruppe – Polizei mit Transparenz gegen Gerüchte

Weil er Streit in oder vor einer Cuxhavener Discothek mit anderen Gästen hatte, raste ein 29-jähriger Mann mit einem Auto absichtlich in eine Personengruppe.

Sonntagmorgen, 26. November 2017, gegen 07.30 Uhr in Cuxhaven: Ein 29-jähriger Syrer aus Cuxhaven rast nach einem Streit in einer Discothek mit einem weißen Citroën in eine Gruppe deutscher Diskobesucher im Alter von 19 bis 29 Jahren, die vor dem Tanzlokal steht. Der Notruf bei der Polizei geht um 7.33 Uhr ein.

Rettungskräfte und Polizei rasen zum Tatort.

Security überwältigen Fahrer

Nach der absichtlichen Kollision in Höhe der Einmündung der Kapitän-Alexander-Straße raste der alkoholisierte Fahrer auf den Kämmererplatz und prallte dort gegen einen Brunnen. Zeugen stellten ihn daraufhin und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Der Fahrer des Pkw wurde zunächst zur weiteren Abklärung zur Polizeiwache verbracht. Es gibt erste Hinweise darüber, dass der Fahrer bewusst die Passanten angefahren haben soll.“

(Polizeibericht)

 

Der Tatort wurde für Stunden abgesperrt, um die  Spuren zu sichern, das Tatfahrzeug sichergestellt.

Aufgrund aktueller Nachfragen stellen wir klar, dass es sich bei allen Opfern um deutsche Staatsangehörige ohne Migrationshintergrund handelt.“

(Rainer Brenner, Polizeisprecher)

Nach Befragung mehrerer Zeugen geht die Polizei davon aus, „dass vermutlich ein Streit in bzw. vor einer Cuxhavener Diskothek in Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnte“.

Zwischenzeitlich konnten fünf der sechs Opfer mit leichteren Verletzungen aus den Krankenhäusern in Cuxhaven und Otterndorf wieder entlassen werden. Laut einer Meldung der „Cuxhavener Nachrichten“ informierte Hauptkommissar Peter Oprowski noch am Tatort darüber, dass eine Person schwer verletzt worden sei.

Lebensgefahr bestehe jedoch nicht, so die Polizei in einer Pressemeldung.

Ein politischer Tathintergrund ist aber nach derzeitigem Stand der Dinge eher auszuschließen. Der Fahrzeugführer befindet sich nach wie vor im polizeilichen Gewahrsam. Ob er dem Haftrichter vorgeführt wird, wird sich im Verlauf des morgigen Tages entscheiden.“

(Rainer Brenner, Polizeisprecher)

Allerdings gehen die Ermittlungen der Polizei nach wie vor in alle Richtungen.

Abschließend bedankte sich die Polizei, die im Übrigen mit vollster Offenheit und zeitnah berichtete, dass kaum Gerüchte verbreitet wurden.

Wie der öffentlich-rechtliche „NDR“ ergänzend recherchierte,  gehöre das Tatfahrzeug „nicht dem mutmaßlichen Täter, sei aber auch nicht gestohlen worden, teilte die Polizei mit“. Von der Vernehmung des Halters werden weitere Erkenntnisse erwartet.

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