„Faktenfinder“: ARD verlängert Projekt gegen Fake News um zwei Jahre

Das ARD-Team hinter "Faktenfinder" überprüft gezielt im Internet verbreitete Falschinformationen und setzt ihnen eigene Rechercheergebnisse entgegen. Das Projekt wird um zwei Jahre verlängert.
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Eine Spiegelung des Google-Logos in einem Auge.Foto: Chris Jackson/Symbolbild/Getty Images
Epoch Times20. September 2017

Die ARD verlängert ihr gegen sogenannte Fake News erdachtes Projekt namens „Faktenfinder“ um zunächst zwei Jahre. Auf ihrer Sitzung in Köln beschlossen die Intendanten der neun ARD-Landesrundfunkanstalten am Mittwoch, das im April gestartete und zunächst bis Ende November geplante Projekt fortzuführen.

Das Team hinter Faktenfinder überprüft gezielt im Internet verbreitete Falschinformationen und setzt ihnen eigene Rechercheergebnisse entgegen. Die Ergebnisse werden dann auf der Seite faktenfinder.tagesschau.de und über die sozialen Netzwerke verbreitet.

Wie der Senderverbund mitteilte, erzielten die Veröffentlichungen von Faktenfinder im Internet von April bis August 15 Millionen Aufrufe. Das größte Interesse habe es rund um den G20-Gipfel im Juli gegeben.

„Unser Konzept, bei dem wir vor allem auf die regionale Kompetenz der ARD setzen, geht offenbar auf“, erklärte der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke. „Viele Gerüchte und Falschnachrichten verbreiten sich zunächst lokal im Netz – durch unsere regionale Verankerung können wir solche Gerüchte schnell prüfen und einordnen.“ (afp)



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