Finanzministerium sagt Boom bei staatlichen Investitionen voraus

Der Auftragseingang im Straßenbau ist sehr hoch, sogar "ohne Beispiel seit der Wiedervereinigung", sagt das Finanzministerium und rechnet mit einem Boom bei den öffentlichen Investitionen.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) sagt für die kommenden Jahre einen Boom bei den öffentlichen Investitionen voraus. „Der Auftragseingang für den öffentlichen Hoch- und Tiefbau bewegt sich auf einem Niveau, das zuletzt zur Jahrtausendwende erreicht wurde“, heißt es laut „Spiegel“ im neuen BMF-Monatsbericht, der nächste Woche veröffentlicht wird.

Der Auftragseingang im Straßenbau sei sogar „ohne Beispiel seit der Wiedervereinigung“.

Bis 2021 werden die Investitionen von Bund, Ländern und Gemeinden dem Bericht zufolge jedes Jahr um durchschnittlich fünf Prozent zulegen.

Die Fachleute von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) heben außerdem hervor, dass die öffentlichen Investitionen auch schon in der Vergangenheit viel stärker gestiegen seien als in anderen europäischen Staaten. Danach legten sie zwischen 2005 bis 2016 jährlich um 3,8 Prozent zu, während sie in Frankreich nur um 0,6 Prozent stiegen und in Italien und Spanien sogar sanken.

Deutschland steht international häufig am Pranger, weil es nach Ansicht von Kritikern zu wenig investiert, um seine hohen Leistungsbilanzüberschüsse abzubauen. (dts)

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