Flüchtlingskriminalität in Niedersachsen 2016: Gewaltdelikte steigen um 75 Prozent – Sexualdelikte mehr als verdoppelt

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2016 im Bundesland Niedersachsen belegt einen dramatischen Anstieg der Flüchtlingskriminalität. Inzwischen geht jede neunte Gewalt-Straftat auf das Konto von Flüchtlingen.

Zwei in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Bereiche der Kriminalität im Zusammenhang mit Flüchtlingen sind Gewalttaten und Sexualdelikte.

Auch die veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2016 widmet sich diesen beiden Feldern. Wie das „Göttinger Tagblatt“ berichtet, stiegen die von Flüchtlingen begangenen Gewalttaten von 1.183 im Jahr 2015 auf 2.082 im Jahr 2016 – ein Plus von fast 76 Prozent.

In diesem Zusammenhang ergibt sich eine anteilige Tatpräsenz von Flüchtlingen in 10,8 Prozent der insgesamt 19.267 Fälle von Gewaltkriminalität in Niedersachsen. 2015 lag dieser Anteil noch bei 6,7 Prozent.

Bei den Sexualdelikten zeigte sich ein noch rasanterer Anstieg. Waren es im Jahr 2015 noch 176 Fälle unter Beteiligung von Flüchtlingen, stieg dieser Wert in 2016 bereits um mehr als das Doppelte auf 376 Fälle, was exakt 213,64 Prozent gegenüber 2015 ausmacht.

Besonders auffallend dabei ist der Unterbereich der sogenannten „sexuellen Kontaktdelikte“, wie sexuelle Nötigung und Missbrauch. Hier wurde der Wert von 2015 (134 Fälle) um 126,8 Prozent auf 304 Fälle gesteigert.

[„PKS 2016 Niedersachsen“ vom 24. April 2017]

Siehe auch:

PKS: Zahl der Gewaltdelikte ist 2016 deutlich gestiegen – besonders Sexualdelikte, Mord und Tötung auf Verlangen

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