Hamburger Anti-Merkel-Demo von Antifa-Krawallen begleitet + Live-Video

Am Montag Abend demonstrierten über 100 Hamburger in einem friedlichen Schweigemarsch unter dem Tenor "Merkel muss weg" in der Hansestadt. 350 Linksradikale hatten sich dazu formiert und riefen wiederholt "Nazi-Schweine" in Richtung der Demonstranten.

Am Montag Abend demonstrierten über 100 Hamburger in einem friedlichen Schweigemarsch unter dem Tenor „Merkel muss weg“ in der Hansestadt.

Aufregung erzeugte der Marsch schon im Vorfeld, denn Mitglieder der Antifa hatten in den öffentlichen Netzwerken Krawalle gegen die Demonstranten angekündigt. Zudem kam es am Tag zuvor zu einem Angriff auf das Wohnhaus der Initiatorin Uta Ogilvie.

Die Demonstration verlief weitgehend ruhig, auch wenn die Gruppe der Gegner offenbar größer war als die der Demonstranten selbst. Mehr als 200 Antifa-Anhänger  sorgten bereits am Nachmittag dafür, dass die Polizei schon Stunden zuvor mit mehreren Hundertschaften im Einsatz war.

Vor dem Restaurant Alex am Jungfernstieg, knapp 150 Meter entfernt von den Merkel-Gegnern, hatte sich dann am Abend eine Gruppe aus 350 gewaltbereiten Linksradikalen formiert. Diese riefen wiederholt „Nazi-Schweine“ in Richtung der Demonstranten.

Beide Lager wurden von 200 Polizisten und Absperrgittern getrennt. Wasserwerfer waren bereitgestellt, die allerdings nicht zum Einsatz kamen.

Gegen 20:15 Uhr geleitete die Polizei den „Anti-Merkel-Aufzug“ schließlich zum Gänsemarkt, damit die über 100 Teilnehmer den Ort mit der U-Bahn verlassen konnten. Kurz darauf zog sich auch die Polizei zurück.

Ein Demonstrant, der den „Anit-Merkel-Aufzug“ begleitete, filmte das Geschehen und veröffentlichte das Video auf Facebook:

Initiatorin muss aus Sicherheitsgründen ihr Wohnhaus verlassen

Wie Jürgen Fritz heute berichtet, waren die gestern geschilderten Attacken auf das Wohnhaus der Initiatorin aber noch nicht alles gewesen. Auch die Reifen der Autos der Familie wurden zerstochen. Außerdem wurden die Fahrzeuge ebenfalls mit Farbe überschüttet. Tichys Einblick gibt an, der bisherige Schaden würde sich um die 30.000 Euro belaufen.

Die Ogilvies hatten im Vorfeld schon Drohungen erhalten und deshalb bereits vor dem Anschlag um Polizeischutz gebeten. Dieser wurde verweigert. Inzwischen hat die Familie einen solchen Schutz erhalten, teilte Uta Ogilvie Jürgen Fritz mit. Die Familie wird bis auf Weiteres nicht mehr zuhause übernachten. Das Haus werde von privaten Wachmännern geschützt.

(mcd)

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