Hirschaid: Volksfest von Sex-Attacken überschattet – Massenschlägerei zwischen Einheimischen und Flüchtlingen

Auf der Kirchweih in Hirschaid gerieten Einheimische und Asylbewerber aneinander, nachdem mehrere Mädchen Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Samstagabend, 9. September 2017: Die Kirchweih im oberfränkischen Hirschaid, rund 50 Kilometer nördlich von Nürnberg, ein beschauliches Volksfest, wurde von sexuellen Übergriffen überschattet. Infolge dessen kam es zu einer nächtlichen Massenschlägerei zwischen Einheimischen und Flüchtlingen.

Insgesamt drei junge Frauen, im Alter von 13 bis 17 Jahren, meldeten sich am Samstagabend bei Polizeieinsatzkräften auf dem Kirchweihgelände, nachdem sie von unbekannten Männern sexuell belästigt worden waren.“

(Polizeipräsidium Oberfranken/Staatsanwaltschaft Bamberg)

Dem Bericht der Polizei zufolge drängte gegen 21.15 Uhr eine Gruppe junger Männer zwei der Mädchen im Bereich des Damms ins dunkle Abseits. Ein noch nicht ermittelter Haupttäter berührte die Jugendlichen dabei unsittlich. Die anderen Mitglieder der Gruppe schauten dem Treiben des jungen Mannes billigend zu.

Angehörige dieser Personengruppe hielten dazu auch eine 17-Jährige unter einer Brücke fest, um das unsittliche Berühren durchzuführen.“

(Polizeibericht)

Den jungen Frauen gelang anschließend jeweils die Flucht.

Tatverdächtige Asylbewerber ermittelt

Wie „Rosenheim24“ mitteilte, wurde der Tatverdächtige im zweiten Fall zunächst von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes festgehalten, wurde aber von seinen drei später verhafteten Kumpanen gewaltsam befreit.

Im Rahmen der Fahndung wurden schließlich die drei tatverdächtigen Asylbewerber im Alter von 16 bis 20 Jahren ermittelt und vorläufig festgenommen.

Nach weiteren Ermittlungen ergingen entsprechende Haftbefehle gegen die drei jungen Männer aus Syrien und dem Irak unter dem Vorwurf der Beteiligung an einer Personengruppe, aus der heraus eine andere Person sexuell belästigt wurde.

Schlägerei zwischen Flüchtlingen und Einheimischen

Doch damit war die Lage keineswegs beruhigt und für die Polizei war der Feierabend noch weit weg, weil sich zahlreiche aufgebrachte Einheimische mit den Übergriffen offenbar nicht abfinden wollten.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zudem auf dem Festgelände bei der Luitpoldstraße gegen 23 Uhr zunächst zu einem Streit zwischen zwei größeren Gruppen Einheimischer und Asylbewerbern.“

(Polizeibericht)

Bei der anschließenden Massenschlägerei mit rund 100 Beteiligten sollen auch Bierkrüge geworfen worden sein, so die Polizei weiter, die mehrere Personen vorläufig festnehmen musste.

Die haben sich richtig zusammen[getan], haben die Mädchen dann angegrapscht und wenn die Jungs was gesagt haben, haben sie mit Krügen nach ihnen geschmissen.“

(Augenzeuge)

Ein anderer erkennt klar die politisch verzwickte Situation:

Man darf sich ja nicht äußern über solche Sachen. Sonst ist man wieder böse oder rechts. […] Es ist schade, dass so etwas jetzt auch in kleinen Dörfern angekommen ist.“

(Augenzeuge)

Ein weiterer Mann nennt es einen von vielen Ausnahmefällen.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung und zu den beteiligten Personen unter Telefon 0951 / 9129 – 310 und fragt:

  • Wer kann Angaben zu den Vorkommnissen und beteiligten Personen im Bereich des Damms beziehungsweise unter der Brücke um zirka 21.15 Uhr machen?
  • Wer hat gegen 23 Uhr die tätliche Auseinandersetzung auf dem Kirchweihgelände beobachtet und kann Hinweise auf die beteiligten Personen geben?

Siehe auch:

Sondershausen: Flaschenwürfe beim Tanz – Flüchtlinge attackieren Gäste und Security – Polizeieinsätze nötig

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