Käufer von versteigertem Brandenburger Dorf will Alwine doch nicht haben

Erst im letzten Monat wurde das Brandenburger Dorf Alwine versteigert. Nun will der Käufer die heruntergewirtschaftete Siedlung doch nicht haben – aus gesundheitlichen Gründen, erklärte er.

Der Käufer des unter bundesweiter Aufmerksamkeit versteigerten Brandenburger Dorfs Alwine will sich wieder zurückziehen. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Montag berichtete, sucht das Berliner Auktionshaus Karhausen bereits nach einem neuen Interessenten.

Der Sieger der Auktion vom 9. Dezember wolle die einsame Siedlung im südwestlichen Zipfel Brandenburgs aus gesundheitlichen Gründen doch nicht haben, teilte das Auktionshaus dem RBB mit. Ob der Käufer von dem 140.000 Euro schweren Geschäft aber tatsächlich zurücktreten kann, ist noch unklar.

Dem Bericht zufolge hatte der Auktionssieger die heruntergewirtschaftete Siedlung mit ihren kaum 20 Bewohnern nach der Auktion zum ersten Mal besichtigt. Dass sich der Käufer nun für nicht geschäftstüchtig erkläre, erscheine ihm „sehr weit hergeholt“, sagte Auktionator Matthias Knake dem RBB.

Das Startgebot lag im Dezember bei 120.000 Euro für die Siedlung, die zur Stadt Uebigau-Wahrenbrück gehört. Allerdings hatte es bei der Auktion keinen weiteren Interessenten gegeben. Die Zukunft des Örtchens ist damit ungewiss. Eine Sanierung der Wohnhäuser ist nicht abzusehen. (afp)

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