Asylrecht und kriminelle Migranten

Klartext: Kölner Ex-Bahnpolizist und MMA-Fighter Nick Hein bei Stern TV

Epoch Times, Donnerstag, 14. Januar 2016 16:35
Ex-Polizist Nick Hein sprach am Mittwoch, 13.01.2016 Klartext bei Stern TV über Migrantenkriminalität, Asylrecht und die Vorkommnisse von Köln. Als der von den Medien einst als "Deutschlands härtester Polizist" bezeichnete Nick Hein noch bei der Kölner Bahnpolizei war, hatte er täglich mit nordafrikanischen Kriminellen zu tun. Zahlreiche Opfer der Horror-Nacht kamen im Studio zu Wort.
Foto: Screenshot/Facebook

Sie können die Sendung Stern TV vom Mittwoch, 13.01.2016 kostenlos bei RTL Now anschauen.

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Hein zählt zu seinem Freundeskreis Menschen vieler Nationen. Er ist kein Fremdenfeind. Ganz im Gegenteil, er tritt für das Asylrecht ein und warnt vor allgemeiner Hetze gegen Asylbewerber. Er weiß, dass viele gut integrierte Nordafrikaner über die Vorkommnisse von Köln entsetzt sind, weil die Taten auf alle ausländischen Mitbürger zurückfallen.

Kaum verhaftet, schon wieder frei

Der Ex-Polizist erzählt aus der Praxis, dass sich der Rechtsstaat in manchen Kreisen durch seine Regeln lächerlich mache, schreibt die Berliner Morgenpost. Meist waren sie zehn Beamte in einer Schicht, so der 31-Jährige. Sie sollten eingreifen, wenn sich etwas am Bahnhof und Umgebung tat. Täglich wurden 20 bis 30 Anzeigen gestellt, meist wegen Diebstählen. Die Verdächtigen waren prinzipiell immer die gleichen, Mitglieder einer Gruppe "Nordafrikaner im Asylverfahren". Sie wurden montags erwischt, bekamen Hausverbot und waren dienstags wieder da. 

Hein fordert Verschärfung des Asylrechts

Nick Hein stellt eine Frage: "Wie kann ein Asylbewerber, während sein Antrag geprüft wird, Straftaten begehen ohne Angst, ausgewiesen zu werden?" Auf diese Frage wissen vielleicht viele Politiker keine Antwort. Doch spätestens seit Köln fordert die Bevölkerung eine solche. Es muss sich etwas ändern.

Bisheriger Gesetzesstand ist, dass ein Asylbewerber keine Aufenthaltserlaubnis bekommt, wenn er eine Straftat von erheblicher Bedeutung begeht. Dies bedeutet, dass er zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt wird. Die Köln-Attacken dürften dieses Strafmaß nicht erreichen, die Vergewaltigungsfälle vielleicht.

Deshalb tritt Nick Hein dafür ein, dass "Verstöße gegen unsere Demokratie, unsere Aufklärung und Zivilgesellschaft und am wichtigsten, die freiheitlich demokratische Grundordnung unmittelbar und konsequent geahndet werden und ein Aufnahmeverfahren entscheidend beeinflussen. Ansonsten macht sich unser Rechtssystem lächerlich", zitiert die Morgenpost.

Zu den dramatischen Ereignissen der Kölner Silvesternacht äußerte sich der Ex-Polizist mit einem vielbeachteten Facebook-Posting.

Mein Wort zum Sonntag. Heute mache ich mir wahrscheinlich ein paar Feinde.Ich war 11 Jahre Polizist der...

Posted by Nick Hein on Sonntag, 10. Januar 2016

Zur Person:

Lange Zeit war der Schauspieler und Kampfsportler bester deutscher Judoka. Als Ole Bischof 2008 Olympia-Gold holte, musste Hein verletzt und auf Krücken zusehen. Später stellte ihn sein Chef von der Bundespolizei vor die Wahl: der Job oder Mixed Martial Arts. "Wenn mir Geld oder soziale Sicherheit wichtig gewesen wären, hätte ich nicht gekündigt", sagte Hein der "Welt". 

Doch der MMA-Profi ist Prinzipienmensch. Er geht, ohne Groll, dankt den Kollegen und der Bundespolizei, dass er wegen seiner Judo-Karriere oft freinehmen konnte, obwohl die Einsatzkräfte stets unterbesetzt waren. Nie habe es ein Wort darüber gegeben, wenn er fehlte. Deshalb ärgert es den "Sergeant", wie er unter den Kampfsportlern genannt wird, dass jetzt die Kölner Kollegen am Pranger stehen. (sm)



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